Gelebtes, Gespürtes, Gedachtes, Getanes

Gelebtes, Gespürtes, Gedachtes, Getanes"
In den letzten Jahren begegnet mir immer wieder: "Der oder die blockieren mich, stehen mir im Weg. Ich kann noch nicht, weil der/die blockiert mich noch, der/die braucht noch was, der/die steht mir noch im Weg." - Meist sind es Menschen, die ich ja gern mag.
Und jedes Mal wenn ein und die selbe Person wieder auftaucht in einer Thematik, werde ich ungeduldiger. Ob ich es will oder nicht, bleibt mit der Zeit ein ablehnendes Gefühl dem/der anderen gegenüber picken.
Ja, natürlich weiß ich, dass sich mein Innen im Außen spiegelt und dass die Person mir ja nur was zeigt.
Aber erst vor einigen Tagen komme ich zu dem Punkt, wo es mir wirklich zu bunt wird bei dem leisen Gedanken:" Ma, schon wieder der/die."
Wie kommt der/die Arme dazu, dass ich ihm/ihr so ein energetisches Schuldpinkerl umhänge. Wieso bekommt er/sie immer die gedankliche Keule, nur weil ich mich nicht als "er/sie" erkenne.
Schluss damit! Ich ersetze ihn einfach durch mich. Als würde ICH das tun und stelle mir die Frage: "Warum tue ICH das? Was möchte ICH mir zeigen oder sagen?"
Somit ist der/die andere aus dem Schneider und ich übernehme die Verantwortung. Nicht immer leicht - gern schiebt man mal dem anderen die Verantwortung zu - ist einfacher auf den ersten Blick.
Das coole an der Geschichte ist: Ich habs in der Hand und bin nicht ausgeliefert. Ich kanns angehen, oder auch gern mal so lassen. Ganz wie ich mag.
Aber ich spar mir das: "Mah, der/die schon wieder!" und das macht vermutlich unsere Beziehung entspannter.

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Carmen Maria Kleinl, BEd

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7081 Schützen am Gebirge

Österreich

 

 

 

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